Thursday, 27 May 2010

Whitsunday Islands (G)



Nach allen Touren und der Fülle gesammelter Eindrücke brauchte ich erst einmal eine kurze Pause. Übermüdet und verspannt nach einer schlaflosen Nachtbus-Fahrt nach Airlie Beach, bezog ich mein Zimmer in einem Hostel etwas ausserhalb der Stadt und wollte dort sicher einen Tag ausruhen.
Ich hatte mal wieder grosses Glück mit meinen Mitbewohnern - Evelin, Dajana & Stefan aus Deutschland - und traf später auf Patrice (Frankreich), den ich schon von Cairns her kannte. Patrice verschob gleich seine Weiterfahrt um zwei Tage und zog zu uns ins Party-Bungalow. Zu fünft genossen wir tagsüber die hochsommerlichen Temperaturen (obwohl hier offiziell der Winter anfängt) und abends das Nachtleben, das dann jeweils bis in die frühen Morgenstunden zelebriert wurde.

So dauerte die “Pause“ schlussendlich volle drei Tage und ganz erholt war ich auch nicht. Obwohl ich noch länger mit den Jungs und Mädels rumziehen wollte war es dann doch Zeit für einen Ausflug zu den Whitsunday Inseln, dem eigentlichen Grund warum ich nach Airlie Beach gereist bin.



Die Whitsundays bestehen aus 74 Inseln und werden fast ausschliesslich von Segelschiffen angesteuert. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, zumal ich noch nie segeln war. Ich buchte eine dreitägige Segeltour auf der “SV Whitehaven“, einem etwas älteren Segelschiff, das Platz für 25 Passagiere bietet. Da ich in der Nebensaison reise war das schiff nicht voll gebucht, nur gerade 14 Passagiere reisten mit den drei Crewmitgliedern mit, so hatten wir immer genug Platz auf Deck und in den Schlafkabinen.

Den ersten Tag verbrachten wir fast ausschliesslich auf See, schauten der Crew beim hissen der Segel zu und durften auch mal selbst ans Steuer. Kurz vor Sonnenuntergang wurden wir mit dem Beiboot an einen wunderschönen Strand gebracht und konnten dort das Spektakel der untergehenden Sonne geniessen. Nach einem guten Essen verbrachten wir dann die Nacht in einer ruhigen Bucht auf dem leicht schaukelnden Schiff.

Nachdem wir morgens noch einige Riesenschildkröten beim Luft schnappen beobachteten, machten wir uns auf den Weg zum Whitehaven Beach, dem bekanntesten Strand der Whitsundays. Wir hatten einige Stunden Zeit den Strand und das Panorama vom Aussichtspunkt zu geniessen. Der Sand des riesigen Strandes ist schneeweiss und extrem fein, das Wasser glasklar in allen erdenklichen blau- und grünfarben. Leider zogen an diesem Tag Wolken auf und so kommen die Farben auf dem Foto nicht besonders eindrücklich rüber.
Am dritten Tag segelten wir dann nach einer Schnorcheltour gegen Mittag zurück nach Airlie Beach, wo ich wieder auf meine Deutsche Freunde traf und noch einen Tag mit Wäschewaschen und Reiseplanung verbrachte.

Whitehaven Beach


Krabben am Whitehaven Beach

2 comments:

  1. beat beat, mol no schnell e grundsatzfrog: wie chasch d schwoobe und "glueck" im gliche satz erwaehne?
    viel spass no doett unde und e phette gruess us buenos aires

    Luggi

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  2. Grundsätzlich goht das scho, me cha jo sini Vorurteil übere Huffe wärfe und derzue lerne ;-)
    Wünsch Dir e gueti Reis zur nächschte Etappe!
    Gruess us Noosa

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