Friday, 29 January 2010

Bolaven Plateau (G)


Nach der 10-Stündigen Fahrt im luxuriösen Nachtbus erreichte ich Pakse im Süden von Laos. Pakse ist sehr schön gelegen, direkt am Mekong und am Fusse des Bolaven Plateaus, einer fruchtbaren Hochebene auf ca. 1‘200 Meter über Meer, berühmt für Kaffe- und Obst-Anbau und spektakuläre Wasserfälle.

Andere Reisende empfahlen mir eine mehrtägige Tour per Scooter und so mietete ich mir eine manuell geschaltete Honda 100cc für drei Tage und machte mich mit Proviant und Karte auf den Weg zur Hochebene. Glücklicherweise sind die Strassen hier fast verkehrsfrei, so konnte ich mich in Ruhe an das Scooterfahren gewöhnen und die vorbeiziehende Landschaft geniessen. Am Nachmittag stoppte ich in der Nähe der Wasserfälle und mietete mir ein einfaches Bungalow für die Nacht.


Am zweiten Tag wartete eine etwas grössere Distanz auf mich und die hohen Temperaturen machten mir etwas zu schaffen. So legte ich einige Pausen ein und kühlte mich mit einem Bad in den erfrischenden Wasserfällen ab. Wiederum fand ich ein kleines Resort mit Bungalows am Wasser, wo auch Chris & Hellen aus England wohnten, die ich bereits in Pakse kennen lernte.

Zusammen machten wir uns am dritten Tag auf den Weg zurück nach Pakse. Die Tagesdistanz von 135 Km klingt nicht gerade nach harter Arbeit aber die Strassen waren in einem solch schlechtem Zustand, dass die Fahrt auf Staub-Pisten und von Schlaglöcher durchsetzten Strassen einige Stunden in Anspruch nahm. Die Etappe führte uns durch dichten Dschungel und weite Ebenen und die Szenerie entschädigte mehr als genug für die Strapazen der Fahrt. Kopf bis Fuss von rotem Staub bedeckt erreichten wir am späteren Nachmittag Pakse und feierten den erfolgreichen Ausflug mit köstlichem Mekong-Fisch und einigen Beer Lao.


Heute ist Ruhen angesagt, die Kleider müssen dringend gewaschen und die Weiterfahrt organisiert werden. Morgen früh mache ich mich dann auf den Weg zur Region der “4‘000 Inseln“ am Mekong an der Grenze zu Kambodscha. Dort werde ich wohl einige Tage nichts machen ausser in der Hängematte liegen, lesen und einige kleinere Ausflüge unternehmen.

Saturday, 23 January 2010

Vientiane (E)

Just a quick update from Vieniane:

After seeing the plain of jars I continued south and spent a few days in Vang Vieng, a heavily touristic town amid a beautiful landscape of limestone mountains, caves and caverns. I rented bicycles to explore the area together with two Austrians I met in Phonsavan – sadly I didn’t take many pictures during that time except from the view from my hostel room.



After Vang Vieng I took a bus to Vientiane, the capital of Laos. Life here is very slow-paced and it doesn’t feel like a big capital city. Unfortunately it started raining the day after my arrival and didn’t stop for almost three days. Despite this I enjoyed the good food and properly tested my rain gear ;-)

This evening I will board a sleeper bus to Pakse in the very south of Laos. The plan is to spend a few days on the Bolaven plateau on a scooter and then to head down to Si Phan Don aka “4000 islands” region before entering Cambodia. There won’t be many possibilities to be online in the coming days and weeks so you might have to wait a bit for the next entry.

Saturday, 16 January 2010

Luang Prabang & Plain of Jars


Nun stand also die Überfahrt nach Laos auf dem Programm. Nach einer langen Busfahrt erreichte ich Chiang Khong, die Grenzstadt auf Thailändischer Seite und machte mich zusammen mit David, einem Brasilianer mit gleicher Route, auf die Suche nach einem Hostel.

Früh am nächsten Morgen erledigten wir die Zollformalitäten in Thailand und fuhren mit einem kleinen Boot nach Laos, wo wir erstaunt waren, wie unkompliziert und schnell die Formalitäten erledigt waren. Mein Pass ist mal wieder um einige Stempel reicher. Durch unser frühes Erscheinen hatten wir das Glück, zwei der begehrten und konfortablen Sitze auf dem “Slowboat“ zu erwischen – die meisten Passagiere müssen die 6-Stunden Bootsfahrt auf dem Mekong auf Holzbänken aushalten, wir dagegen sassen auf Auto-Rücksitzen. Da die Strecke von der Laotischen Grenze nach Luang Prabang nicht in einem Tag gefahren werden kann, stoppten wir am Abend in Pakbeng, einem kleinen Dorf am Mekong, das wohl fast ausschliesslich von den Touristen lebt, die tagtäglich dort den Zwischenstop einlegen. Die Weiterfahrt am nächsten Morgen haben wir trotz Holzbänken (dieses mal waren wir nicht mehr so früh) sehr genossen, die Landschaft war wunderschön und es war sehr interessant, den Einheimischen bei ihrer täglichen Arbeit am Fluss zuzuschauen.




Nach zwei Tagen auf dem Boot kamen wir in Luang Prabang an – mittlerweile hatte sich unsere Gruppe um einen Holländer vergrössert und zu dritt handelten wir die Hostel-Preise runter, die hier doch um einiges teurer waren als noch in Thailand. Luang Prabang ist eine prachtvolle ruhige Kleinstadt mit alten Französischen Villen, vielen Tempeln und gutem Essen. Die vier Tage in Luang Prabang verbrachte ich mit Spaziergängen, Besichtigungen und Velo/Scooter-Touren in die nähere Umgebung (z.B. zum eindrücklichenTat Kuang Si Wasserfall mit seinen unzähligen blauen Pools, die zum Baden einladen).





Nach vier Tagen in Luang Prabang entschloss ich mich, nicht direkt gen Süden zu reisen, sondern zusätzliche Stunden im Bus auf mich zu nehmen für einen Abstecher in das Tal der Krüge “Plain of Jars“. Hunderte teils tonnenschweren Krüge liegen hier auf den Feldern rum und niemand weiss genau, wofür sie vor ca. 2‘000 Jahren gebraucht wurden.

Dieser Teil von Laos wurde während des “Geheimen Krieges“ durch die Amerikaner völlig zerbombt. Grosse Teile der Munition und Minen zündeten nicht und fordern noch heute jährlich hunderte Todesopfer. Eine eintägige Tour brachte uns unter anderem zu diesen (von Minen geräumten) Krügen.

Saturday, 9 January 2010

Bye Bye Thailand, Hello Laos (E)


Way too late but anyway: A Happy 2553 to everyone!!

No, I did not travel in time, the Thai just use a different calendar than we are used to and so we celebrated New Year’s Eve as we would at home with fireworks and booze.

After writing the last blog entry I was about to leave Chiang Mai for a big loop into the North-Western part of Thailand. This region of Thailand is less developed in terms of mass tourism and so I thought it might be a good change after Bangkok & Chiang Mai.

The first bus ride took me to Mae Sariang, a small town close to the Myanmar border. Well it should have taken me to Mae Sariang but the modern new bus decided to break down in the middle of nowhere and we had to continue our way using pick-up trucks that passed by. There was not much to see in this little town and I decided to continue to Mae Hong Son the next morning in order to be there in-time for the New Year’s celebrations.


Mae Hong Son is a really nice place nestled in the mountains with a small but picturesque lake. Overlooking the town is a hill with a nice temple and the views over nearby mountains and valleys were breathtaking.








During the next four days I stayed in Mae Hong Son, visiting nearby attractions such as parks & nature trails and cycling to hill tribe villages in the area.

New Year’s Eve was good fun, loads of westerners gathered in the only real pub in town to party into 2010.

After four days it was time to continue the loop by taking the bus to Soppong, a small market town on the way to Pai. Close to Soppong are a number of impressive caves I wanted to see whilst travelling in this region. A motorcycle taxi took me to the caves where I had to hire a local guide with a gas lamp to guide me through the impressive cave system.

The last stop of the loop was in Pai, a small hippie town which was completely overrun by Thai tourists and English teenage drinkers and did not look inviting to me, so I went back to Chiang Mai the next day to catch a bus to Chiang Khong, the Thai border town to Laos. Here I am writing this entry although I might not be able to publish it as I can’t find a decent internet connection to upload the blog and photos.

Tomorrow (08.01.2010) I will be crossing the Mekong river into Laos and board the 2-day slow boat to Luang Prabang where more updates will follow.

I wish you all a happy and healthy 2010!