Saturday, 20 February 2010

Sihanoukville & Inselleben (G)

Von Siem Reap aus machte ich mich auf den Weg, den Tonle Sap See zu umrunden. Einen Zwischenhalt in Battambang, einer kleinen Provinzhaupstadt im Nord-Westen Kambodschas, nutzte ich dazu das ländliche Kambodscha etwas näher zu erkunden. Andere Reisende empfahlen mir einen Tuk Tuk Fahrer, der ziemlich gut Englisch sprach und mir in einer eintägigen Tour die Sehenswürdigkeiten und Umgebung der Stadt näher brachte. Wir besuchten unter anderem eine Zirkus- und Kunstschule, kleine Dörfchen und diverse Tempel inklusive interessanter Gespräche mit einigen Mönchen.

Von Battambang buchte ich mir einen direkten Bus nach Sihanoukville an der Südküste Kambodschas, wo ich endlich auch das Meer sehen sollte. Ursprünglich habe für das ganze Reisejahr keinerlei Badeferien oder Strandaufenthalte eingeplant aber hab dann doch eingesehen, dass ein Wenig Erholung am Strand nicht so übel wäre.

Sihanoukville hat einige schöne Strände, die zum Baden und Faulenzen einladen. Die Infrastruktur ist gut, es gibt viele Bars und Restaurants mit dem üblichen Mix aus Seafood, Pommes und Cocktails. Wer es aber etwas ruhiger mag (wie z.B. meine Wenigkeit) ist auf den vorgelagerten kleinen Inseln gut aufgehoben.

Auf der Busfahrt nach Sihanoukville lernte ich zwei Holländerinnen und Wenke aus Deutschland kennen, mit denen ich mich auf Hotelsuche begab und später die Stadt erkundete. Wie ich hatte auch Wenke vor, dem Trubel der Stadt zu entkommen. So buchten wir eine eintägige 3-Insel Bootstour mit der Absicht, uns auf Koh Russei (Bamboo Island) spontan ein Bungalow zu mieten und erst am nächsten Tag zurück zu kehren. Auf der Insel angekommen fanden wir auch gleich ein freies Bungalow und konnten bis zur Abfahrt am nächsten Nachmittag die wunderschönen und fast menschenleeren Strände geniessen.


Der Schock war gross als wir dann wieder in Sihanoukville ankamen, da sich halb Kambodscha am Strand aufhielt um Chinese New Year zu feiern – vorbei war’s mit Abgeschiedenheit und Ruhe und ich beschloss, langsam in Richtung Vietnam weiter zu reisen.

Friday, 12 February 2010

Angkor Wat / Siem Reap (E)


I decided to stay in Cambodia for a little longer than initially planned, partly because I want to avoid being in Vietnam during Tet (Vietnamese / Chinese New Year), when the whole country is on the move and prices rise dramatically. Furthermore accommodation for some regions would need to be booked far in advance – I rather stay flexible and enter Vietnam after the 14 February. So I took the decision to do a loop around Tonle Sap Lake, returning to the famous Angkor Wat temples and seeing parts of rural Cambodia before continuing to the coastal area towards Vietnam.

Another interesting bus ride (Cambodian bus drivers seem to double as racing drivers) brought me to Siem Reap, the city close to the Angkor Wat temples. I arrived there on a Saturday which meant I was able to attend the weekly concert of Mr Beat Richner aka “Beatocello”. Mr Richner is famous in Switzerland for building children’s hospitals in Cambodia and raising funds to build and run them. The performance was entertaining and he informed about his projects and the struggle to maintain funding. The result is quite impressive though as he has built several huge hospitals in Phnom Penh and Siem Reap where all children are treated for free and with the latest medical appliances.
That evening I was treated with even more entertainment as nine Tuk Tuk drivers invited me to eat and drink with them to celebrate a birthday. I decided not to book the 5am sunrise tour the next morning ;-)

However one day later and after some recovering I was on my way to see the sunrise over Angkor Wat. The early start was well worth it and the sunrise spectacular (although quite overrun by Chinese tourists). I was going by Tuk Tuk and visited some of the temples I haven’t seen the year before. Ta Prohm is still my favorite temple being left pretty untouched and overgrown by trees and moss.


Phnom Penh (G)


Da ich vor einem Jahr schon einmal in Kambodscha war, kann ich mich jetzt auf die Sehenswürdigkeiten beschränken, die ich noch nicht gesehen habe oder noch einmal sehen möchte. Phnom Penh hat mir letztes Jahr nicht sonderlich gefallen, dennoch wollte ich der Stadt eine zweite Chance geben.

Die ziemlich lange Busfahrt brachte mich von der Lao-Kambodschanischen Grenze direkt in die Hauptstadt. Die Fahrt wurde durch einige kleinere Defekte am Bus mehrfach unterbrochen und dauerte schlussendlich fast zwölf Stunden. Ziemlich erledigt suchte ich mir ein Hostel und legte am nächsten Tag erst einmal einen Ruhetag ein.

Am zweiten Tag stand das Tuol Sleng Museum auf dem Plan. Während der Schreckensherrschaft der Khmer Rouge, die zwischen 1975 und 1979 für den Tod von ca. 1,7 Millionen Kambodschaner verantwortlich waren, diente die ehemalige Schule als Gefängnis und Folterstätte. Heute ist auf dem Gelände ein Museum untergebracht, das an die Gräueltaten erinnert. Vor und während eines Besuches in Kambodscha sollte man sich unbedingt ausgiebig über die Geschichte dieses Landes informieren, da dies einen Aufenthalt extrem bereichert.

Auch am dritten Tag wurde mir nicht langweilig, ich besuchte einige Märkte und das Nationalmuseum, das sich ideal eignet, um der sängenden Mittagssonne zu entfliehen.

Friday, 5 February 2010

Si Phan Don (4,000 Islands) – (E)


After the adventures on the motor bike I was ready for some lazy days (yes, one occasionally needs holidays from travelling ;-)

The southernmost tip of Laos was the ideal place to relax and recharge batteries. Here the Mekong expands into a huge archipelago of sandbars and little islands surrounded by turquoise water. Some of the tranquil islands offer little basic bungalows, each with a terrace and a hammock. So I spent a few days lying in the hammock under palm trees, reading books and eating well.

Occasionally I made the effort to rent a bicycle, cycling around the islands to see impressive waterfalls or the rusted remains of ports and railway lines the French built back when they ruled the area. One interesting excursion brought me to the border with Cambodia where rare Irrawaddy dolphins can sometimes be seen. It was my lucky day as a few of them appeared not far from my boat.


They are not the jumpy and playing kind of dolphins so photos are not that spectacular…

After crossing the border into Cambodia, another very long bus journey brought me to Phnom Penh, where I will be staying for a few days, enjoying the city and planning the next steps.