Langsam freute ich mich riesig auf die Karibikküste und so fuhr ich per Bus nach Bogota, von wo mich ein Inlandflug nach Cartagena bringen sollte. Die Busfahrt nach Bogota führte über hohe Berge und an steilen Abhängen vorbei, die zerklüftete Landschaft bot spektakuläre Ausblicke und der Fahrer meisterte die Strecke souverän und weit weniger aggressiv, als ich das noch von Ecuador gewohnt war.
Ich erreichte Bogota kurz vor Sonnenuntergang und staunte nicht schlecht, als ich die erdrückende Menge an Polizei und Militär sah. Alle 20-30 Meter standen die Ordnungshüter und Armee mit Maschinengewehren am Strassenrand und überall wurden Personenwagen gestoppt und durchsucht. Der Grund für diese Aktion war die Angst vor Anschlägen und Demonstrationen anlässlich der Amtseinführung des neuen Präsidenten am folgenden Tag. Die Stimmung in der Stadt war aber sehr friedlich und ich konnte mich durch die starke Präsenz ja auch um einiges sicherer bewegen.
Ein kurzer Flug brachte mich an die Nordküste Kolumbiens und ersparte mir eine ca. 24-Stündige Busfahrt. Im Hostel in Cartagena warteten auch schon Anna & Martina und wir verbrachten die nächsten drei Tage im schönen Kolonialstädtchen und auf einer eintägigen Bootstour zu nahe gelegenen Inseln.
In Cartagena erweiterten wir unser kleines Grüppchen mit Tamara um eine weitere Schweizerin und fortan reisten wir zu viert der Karibikküste entlang. Der nächste Stop der Reise war das ca. vier Stunden entfernt gelegene Fischerdörfchen Taganga - Ausgangspunkt für Tauch-/Schnorcheltouren, sowie die nahe gelegenen Nationalpärke. Mehr über diese Abenteuer dann im nächsten Beitrag...
Tamara, Anna, Martina & ich
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