Saturday, 16 January 2010

Luang Prabang & Plain of Jars


Nun stand also die Überfahrt nach Laos auf dem Programm. Nach einer langen Busfahrt erreichte ich Chiang Khong, die Grenzstadt auf Thailändischer Seite und machte mich zusammen mit David, einem Brasilianer mit gleicher Route, auf die Suche nach einem Hostel.

Früh am nächsten Morgen erledigten wir die Zollformalitäten in Thailand und fuhren mit einem kleinen Boot nach Laos, wo wir erstaunt waren, wie unkompliziert und schnell die Formalitäten erledigt waren. Mein Pass ist mal wieder um einige Stempel reicher. Durch unser frühes Erscheinen hatten wir das Glück, zwei der begehrten und konfortablen Sitze auf dem “Slowboat“ zu erwischen – die meisten Passagiere müssen die 6-Stunden Bootsfahrt auf dem Mekong auf Holzbänken aushalten, wir dagegen sassen auf Auto-Rücksitzen. Da die Strecke von der Laotischen Grenze nach Luang Prabang nicht in einem Tag gefahren werden kann, stoppten wir am Abend in Pakbeng, einem kleinen Dorf am Mekong, das wohl fast ausschliesslich von den Touristen lebt, die tagtäglich dort den Zwischenstop einlegen. Die Weiterfahrt am nächsten Morgen haben wir trotz Holzbänken (dieses mal waren wir nicht mehr so früh) sehr genossen, die Landschaft war wunderschön und es war sehr interessant, den Einheimischen bei ihrer täglichen Arbeit am Fluss zuzuschauen.




Nach zwei Tagen auf dem Boot kamen wir in Luang Prabang an – mittlerweile hatte sich unsere Gruppe um einen Holländer vergrössert und zu dritt handelten wir die Hostel-Preise runter, die hier doch um einiges teurer waren als noch in Thailand. Luang Prabang ist eine prachtvolle ruhige Kleinstadt mit alten Französischen Villen, vielen Tempeln und gutem Essen. Die vier Tage in Luang Prabang verbrachte ich mit Spaziergängen, Besichtigungen und Velo/Scooter-Touren in die nähere Umgebung (z.B. zum eindrücklichenTat Kuang Si Wasserfall mit seinen unzähligen blauen Pools, die zum Baden einladen).





Nach vier Tagen in Luang Prabang entschloss ich mich, nicht direkt gen Süden zu reisen, sondern zusätzliche Stunden im Bus auf mich zu nehmen für einen Abstecher in das Tal der Krüge “Plain of Jars“. Hunderte teils tonnenschweren Krüge liegen hier auf den Feldern rum und niemand weiss genau, wofür sie vor ca. 2‘000 Jahren gebraucht wurden.

Dieser Teil von Laos wurde während des “Geheimen Krieges“ durch die Amerikaner völlig zerbombt. Grosse Teile der Munition und Minen zündeten nicht und fordern noch heute jährlich hunderte Todesopfer. Eine eintägige Tour brachte uns unter anderem zu diesen (von Minen geräumten) Krügen.

1 comment:

  1. chasch jo sicher sii, uss dene bassin wuerdsch mi nuemm usebringe, vollschoen. do z peru bim titicacasee ischs leider chli zchalt zum baedele, es laengt scho, wenni zoobe zum dusche chalts wasser uebere chopf leer. tja, ab morn z bolivie wird denn alles besser.
    und uebrigens, dr bart stoht dir wirklich - loss dae bitte, super!
    also liebe gruess

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